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By Eva Lohmann

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Deutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall: Rückblick und Ausblick

Der Fall der Berliner Mauer am nine. November 1989 markiert eines der bedeutendsten Ereignisse der Weltgeschichte. Um das vereinte Deutschland für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen, ist es wichtig, nicht nur die Chronologie der Ereignisse rund um die Maueröffnung zu kennen. Mindestens ebenso bedeutsam sind die Perspektive des Einzelnen auf das Geschehene, auf die Folgen, auf die zu ziehenden Konsequenzen und der Blick in die Zukunft vor dem Hintergrund des Erlebten.

Sozialmedizinische Begutachtung für die gesetzliche Rentenversicherung, 7. Auflage

F? r sachgerechte Entscheidungen im Rehabilitations- und Rentenverfahren ist die sozialmedizinische Begutachtung von wesentlicher Bedeutung. Das Standardwerk f? r Begutachter zielt vor allem darauf ab, die Qualit? t der Begutachtung zu f? rdern und eine Gleichbehandlung der Versicherten zu gew? hrleisten.

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Wie lange sie wohl schon hier ist? Und weswegen? Weswegen bin ich eigentlich hier? Und nicht im Büro, wo meine Kolleginnen um diese Uhrzeit gerade die erste Kaffeepause einlegen? Meine Gedanken überschlagen sich, purzeln durcheinander. Ich fühle mich plötzlich wahnsinnig müde. Es ist anstrengend, in die Klapse zu ziehen, denke ich noch. Und dann tauche ich ein in das frisch gemachte Bett, lasse die Daunendecke über mich schwappen und werde endlich in mein geliebtes Traumland gespült. Als ich wieder aufwache, ist es Mittagszeit, und ich bin noch immer bei den Verrückten.

Oh, das kannst du wohl kaum verhindern«, sagte die Grinsekatze: »Wir sind hier nämlich alle verrückt. Ich bin verrückt. «, erkundigte sich Alice. « Lewis Carroll, Alice im Wunderland Erste Woche Der Tag, an dem ich in die Klapse komme, ist ein Donnerstag. Es ist früher Vormittag, und ich sitze zusammen mit vier anderen frisch Eingewiesenen auf den orange gepolsterten Sesseln des Wartebereichs. Es sieht aus wie in der Lobby eines Hotels. Nichts erinnert hier an ein Krankenhaus. Weder der Brunnen mitten in der Eingangshalle noch die leise Musik, die aus den Boxen über uns kommt.

Mir wird heiß. Kurz taucht in meinem Kopf das Wort »Sozialphobie« auf. Ich trau mich einfach nicht. Aber wenn ich mich nicht traue, mich irgendwo hinzusetzen, kann ich verdammt noch mal nichts essen. Ich versuche weiter, möglichst lässig auszusehen und schlendere zum Obstkorb. Mein Magen knurrt jetzt ordinär laut. Hoffentlich hört mich keiner. Heute Morgen habe ich vor lauter Aufregung natürlich nichts gefrühstückt. Aber wenn ich mir jetzt den Teller vollade, muss ich mich damit auch irgendwo hinsetzen.

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